Am 21.01.2012 hatte Stefan Schulte wieder einmal Gelegenheit seinen "Standpunkt" in einem Interview der Allgemeinen Zeitung der Öffentlichkeit mitzuteilen.
Er behauptet darin unter anderem:
"Es ist ein wichtiges Grundrecht, demonstrieren zu dürfen. Das achten wir selbstverständlich."
Wahr ist: Fraport hat eine Horde von Anwälten losgeschickt, um Demonstrationen am und im Flughafen zu verhindern. Fraport ist damit gescheitert. Letzlich hat das Bundesvefassungsgericht am 22.02.2011 entschieden: "Versammlungsfreiheit gilt auch im Frankfurter Flughafen". Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung Nr. 18/2011 vom 22. Februar 2011.
"Ergebnis der Mediation war auch das klare Ja zum Ausbau."
Wahr ist: Bei der Mediation ging es nicht um die Frage, ob der Flughafen ausgebaut wird, denn das war das klare Ziel der Mediation. Die Mediation hatte einzig und allein den Zweck die Menschen zu täuschen und sie mit leeren Versprechungen ruhigzustellen. Die Mediation wurde niemals ergebnisoffen geführt.
"Am Frankfurter Flughafen ist in den vergangenen 30 Jahren die Zahl der Jobs von 30.000 auf 70.000 gestiegen. Sie werden keine Branche finden, die ein solch starkes Jobwachstum aufzeigt."
Wahr ist: Auf das Jahr umgerechnet sind um den Flughafen herum 1.333 Jobs entstanden. Das bedeutet, dass es 75 Jahre dauern würdem, bis die versprochenen 100.000 Arbeitsplätze, die durch die neue Landebahn entstehen sollen, tatsächlich vorhanden sind. Die Branche der Regenerativen Energien hat 1998 ca. 67.000 Menschen beschäftigt. Heute, 2012 sind es rund 400.000. Also rund 333.000 tausend neue Arbeitsplätze in 14 Jahren. Das sind rund 23.800 neue Arbeitsplätze pro Jahr.

Der Flughafen ist nicht mehr der "Herzmuskel im Rhein-Main-Gebiet", er ist zu einem Krebsgeschwür geworden.
Er zerstört die Gesundheit von Tausenden, er zerstört Immobilienwerte in Milliardenhöhe, er zerstört die Zukunft unserer Kinder.
Am Montag dem 23.01.12 findet die nächste Montagsdemonstration statt. Am Samstag, dem 04.02.2012 findet die große Fluglärm-Demo im Terminal 1 statt.
Wir danken der Bürgerin, die für das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen ist und sich nicht von Fraport und der Fughafenlobby hat einschüchtern lassen!
Bei der ersten Montagsdemo im neuen Jahr kamen so viele, wie noch nie zuvor. 5.500 Menschen demonstrierten im Terminal 1 gegen die Lärmvermüllung ihrer Heimat, gegen den Wertverlust ihrer Häuser, gegen die Risiken und Gefahren durch das "Tiefflieger-System Frankfurt", gegen die Lügen und hohlen Phrasen der hessischen Landesregierung, gegen die skrupellose Profitgier des Fraport- und des Lufthansa-Konzerns.
Weiterlesen >>Das Bündnis der Bürgerinitiativen weist darauf hin, dass die Montagsdemos im Terminal 1 des Flughafens am 16. Januar um 18 Uhr in gewohnter Weise und mit gleicher Intensität fortgesetzt werden, um den Lärmterror am Himmel in der gesamten Region zu beenden.
Weiterlesen >>Beim Neujahrsempfang des DGB fordern die Redner eine Ausweitung des Nachtflugverbots von 22 Uhr bis 6 Uhr und eine prinzipielles Nachdenken über den Flugverkehr am Flughafen Frankfurt. Für den regionalen DGB-Vorsitzenden Harald Fiedler ist der Flughafen zu wichtig für die Region um „mit einem weiter so noch mehr Menschen verzweifeln zu lassen.“
Weiterlesen >>Es ist ein Trick, den Fraport, Lufthansa und die hessische Landesregierung schon oft versucht haben, leider teilweise erfolgreich. Auch Bouffier versucht jetzt wieder das Bündnis zu spalten, in dem er einige Inititiativen zu einem Gespräch "einlädt", um ihnen wieder einmal leere Versprechungen zu machen, mit dem Ziel den Widerstand zu brechen. Mehr als zehn Jahre wurden die Menschen belogen und betrogen. Das einzige Sichere ist, dass Bouffier und die Flughafenlobby wieder versuchen werden die Menschen zu belügen. Wir lassen uns nicht spalten und unser Widerstand wird weiterhin wachsen, am 16.01.2012 bei der ersten Montagsdemo im neuen Jahr, am 04.02.2012 bei der großen Demo im Rhein-Main-Gebiet.
Weiterlesen >>Montagsdemo 19.12.2011...
Weiterlesen >>Für den letzten Montag vor Weihnachten, den 19.Dezember, haben sich die Veranstalter noch etwas Besonderes ausgedacht. Alle Demonstranten zusammen stellen den größten Chor und das größte Orchester, das das Terminal je gesehen hat. Wir wollen gemeinsam eine "aktuelle" (umgedichtete) Version von "Stille Nacht" singen und musizieren.
Weiterlesen >>Wir demonstrieren friedlich aber lautstark! Das Fraportmanagement macht Druck,und deren Ordnungskräfte haben plötzlich Bedenken wegen des Lärms und verlangen ein Verbot von Trillerpfeifen und Vuvuzelas. Angeblich sei es wegen des Lärms nicht möglich, bei "wichtigen Durchsagen" die Menschen zu erreichen wenn die Flughafensicherheit betroffen sei.
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