Auf zur 5. Montagsdemo am Terminal 1 B

Wir demonstrieren friedlich aber lautstark! Das Fraportmanagement macht Druck,und deren Ordnungskräfte haben plötzlich Bedenken wegen des Lärms und verlangen ein Verbot von Trillerpfeifen und Vuvuzelas. Angeblich sei es wegen des Lärms nicht möglich, bei "wichtigen Durchsagen" die Menschen zu erreichen wenn die Flughafensicherheit betroffen sei.

Es ist völlig unglaubhaft, anzunehmen, dass die Fraport keine technischen Mittel (Sirenen, Lautsprecher, Lichtanlagen, Anzeigetafeln, Sicherheitskräfte...) hätte, um  sich bei wichtigen Ansagen Gehör zu verschaffen! Schließlich hat jeder Flughafen Notfallkonzepte, um bei möglichen Unfällen, Anschlägen und Panikbewegungen etc. einzugreifen.

Der Lärm wird als störend empfunden - hört hört!

Wenn  unseren Bürgern die Dachziegel in Kelsterbach um die Ohren fliegen und das Leben durch Lärm zur Qual wird, ist das weniger störend für die Fraport!  Scheinbar wird es ihnen langsam unangenehm und es dämmert Ihnen dass der Protest diesmal nicht einfach mit juristischen Tricks auszusitzen ist. Solange wir in Offenbach, Mainz oder Wiesbaden demonstrieren ist es ihnen egal, aber im Terminal 1 vor dem Lufthansa-Schalter, da zeigen wir der Welt die Kehrseite  von Fraport und Lufthansa. Jeder Reisende, der ein Foto der Demonstration macht, trägt unseren Protest in die Welt hinaus.

Wir werden den Ordnungskräften keinen Grund liefern, die Proteste zu behindern oder "der Ordnung wegen" einzugreifen. Wer durch Fluglärm hunderttausenden ganz massiv in ihr Leben eingreift und die Gesundheit bedroht - darf sich über Protestlärm nicht beschweren.

Die Demonstrationsleitung bittet trotzdem - zur Vermeidung übermäßigen Lärms und auch zum Schutz vieler Mitdemonstranten beim Krach Maß zu halten. Wir können auch Lieder singen und unsere Forderungen lautstark zum Ausdruck bringen.
Unsere Bitte deshalb: lasst Trillerpfeifen, Vuvuzelas, Sirenen und Drucklufthupen zu Hause. Kommt massenhaft!!

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