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Mainz zieht Rot - Zeigt Fraport die rote Karte!
Am 16. Juni 2012 findet in Mainz eine Demonstration gegen Fluglärm statt. Diese wird gemeinsam von Bürgerinitiativen aus Mainz, Rheinhessen und dem Rheingau organisiert und durchgeführt.
Veranstalter ist die Bürgerinitiative gegen Fluglärm Mainz Oberstadt e.V. Das Motto lautet:
„Mainz zieht Rot! Zeigt Fraport die rote Karte!“
Die Demonstranten sammeln sich um 11:00 Uhr am Hauptbahnhof. Gegen 11:30 Uhr wird der Protestmarsch über die Kaiserstraße, die Bauhofstraße, die Grosse Bleiche via Schillerplatz zum Gutenbergplatz ziehen. Ein Motivwagen wird den Protestzug anführen. Die Demonstrationsteilnehmer sind aufgerufen, Trillerpfeifen, Vuvzelas oder andere „Musik“ Instrumente mitzubringen.
Warum wir demonstrieren
Zuviele Flugbewegungen
- bedrohen unsere Gesundheit durch Emissionen und Dauerlärm
- stören unsere Konzentration und Kreativität beim Arbeiten und Lernen
- grenzen unsere Schlafzeit und die unserer Kinder ein
- nehmen uns die Lebensqualität in der Freizeit
- entwerten unser Eigentum
- führen zu einer Abwanderung von Unternehmen und qualifizierten Arbeitskräften, die nachhaltig arbeiten und leben mochten
- zerstören die Attraktivität des Rhein-Main-Gebietes für den Fremdenverkehr machen unsere Naherholungsgebiete und Grünanlagen unbenutzbar
Warum es auch Sie betrifft
- Lebensqualität basiert auf Sicherheit. Flugrouten können - wie im vergangenen Jahr — geändert werden. Wer gestern den Fluglärm gerade noch erträglich fand, kann heute nicht mehr im Freien feiern. Und morgen?
- Ohnmacht macht krank. Um Politik und Wirtschaft zu bewegen, brauchen wir das Mitmachen alter — auch jener Bürger, die bisher‘ noch weitestgehend vom Fluglärm verschont blieben.
- Fluglärm ist Körperverletzung. Wenn wir den Flugverkehr heute nicht begrenzen, wird sich die Zahl der Flugbewegungen in Zukunft fast verdoppeln — und nahezu allen Menschen im Rhein-Ntain-Gebiet die Lebensqualität nehmen.
- Solidarität schützt. Sie investieren in Ihre eigene Zukunft, wenn sie jetzt solidarisch mitwirken und sich der Verlärmung unserer Umwelt entgegenstellen.
Was wir durchsetzen wollen
- Die Deckelung von Flugbewegungen
- Ein absolutes Nachttiugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr
- Ein klares Nein dem weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens
- Schließung der NordWestBahn
- Die Durchsetzung von lärmarmen Start und Landeverfahren
- Eine Besteuerung von Kerosin
„Wir rufen alle vom Fluglärm geplagten Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Main-Gebiets auf, durch die Teilnahme an der Demonstration ihren Protest gegen den unerträglichen Fluglärm und den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens zum Ausdruck zu bringen,“ sagt Jochen Schraut Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Fluglärm Mainz Oberstadt. „Zeigen Sie den Verantwortlichen der Luftverkehrswirtschaft und der hessische Politik, dass die geplante Steigerung der Flugbewegungen und damit des Lärms und der Abgase um 40 % nicht durchsetzbar ist.“ ergänzt Dr. Lars Nevian, Mitglied im Beirat der Bürgerinitiative.
Bei der Kundgebung am Gutenbergplatz sprechen
- Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz
- Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz
- Prof. Dr. Thomas Münzel, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Prof. Dr. Manfred Beutel, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Geschrieben am 10/06/2012